IHK Gießen-Friedberg

Die Deutsche Botschaft in Peking informiert: Aktuelle Entwicklungen der Wirtschaftspolitik in China

Die 10. Sitzung des Arbeitskreises China widmete sich in Ihrer Sitzung im März der aktuellen Wirtschaftspolitik Chinas. Seit fast 30 Jahren beeindruckt das Land die Welt durch atemberaubendes Wirtschaftswachstum. Zwischen 1980 und 2008 wurde eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von real 9,9% erreicht. Die Wirtschaftskrise traf China 2008 jedoch hart. Durch die enge Verflechtung mit der Weltwirtschaft, ging das Wachstum im Herbst 2008 erheblich zurück.

Mit enormen Konjunkturprogrammen und einer nachhaltigen politische Strategie, hat China jedoch das Blatt gewendet. Der wirtschaftliche Einfluss ist enorm gestiegen. Chinas Rolle als Wachstumsmotor für die Weltwirtschaft wird damit unabdingbar. Nach Prognosen rechnet man für 2050 mit einem höheren Bruttoinlandsprodukt als in den USA und Indien.

10. AK China - Foto
Dr. Wolfgang Maaß, Präsident der IHK Gießen-Friedberg, Helmuth Lüders, Leiter der Handelsförderstelle der Deutschen Botschaft in Peking, Robert Malzacher, IHK-Geschäftsführer für den Bereich International, Recht und Steuern (v.r.n.l., Foto: Yilmaz/IHK)

Hierzu berichtete Helmut Lüders, Leiter der Handelsförderstelle der Deutschen Botschaft in Peking in seinem Vortrag (PDF-Präsentation) über die „Aktuellen Entwicklungen der Wirtschaftspolitik Chinas“.

Gute Chancen für deutsche Produkte in China

Firmen, die mit ihren Waren durch innovative Technologien Nischen besetzen, haben in China enorm hohe Erfolgsaussichten. Wer jedoch Alternativen zu bereits etablierten chinesischen Produkten auf den Markt bringe, werde auf weitaus größere Schwierigkeiten stoßen.

Allein im Raum Peking sind 2500 deutsche Unternehmen aller Größenordungen vertreten, von denen gerade die kleinen Firmen oft Unterstützung benötigten. Lüders betonte, dass die deutsche Botschaft Ihre Unterstützung anbietet und äußerst interessiert an Erfahrungen deutscher Unternehmen sei.

Gerade innovative und einschlägige Produkte und Dienstleistungen haben auf dem chinesischen Markt enorme Chancen. Spitzentechnologien aus Deutschland stoßen auf große Nachfrage. Obwohl Deutschland Chinas wichtigster Handelspartner ist, zeigen sich noch enorme Wachstumspotenziale in den Wirtschaftsbeziehungen.

Ihre IHK-Ansprechpartnerin ist Elvin Yilmaz

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