Achterbahnfahrt und Handelshemmnisse in China
Mit den Nichttarifären Handelshemmnissen und Marktzugangsbarrieren (PDF-Präsentation) befasste sich der Arbeitskreis China des IHK-Verbundes Mittelhessen. China-Experte Stefan Fischer von der Cisema GmbH berichtete aus erster Hand über die Anforderungen im Bereich Zertifizierungen, die Aspekte rund um den grenzüberschreitenden Warenverkehr, wie die nationale Zollpolitik und Erfahrungswerte aus der praktischen Zollabwicklung.
„Chinas Achterbahnfahrt bei Umsatzsteuer und Rückerstattung für Exporte ist neben den Auswirkungen der Finanzmarktkrise das brandaktuelle Thema“, so Fischer. Ab 1. Dezember 2008 wird die Unsatzsteuerrückerstattung bei Exporten für 3779 Produkte neu festgesetzt. Die Liste enthält Produktgruppen, die auch von vielen mittelhessischen Unternehmen bezogen werden. Die Umsatzsteuerrückerstattung wird in allen Fällen angehoben und zwar in der Regel von 5 auf 9 oder sogar 13% und in einigen Fällen von 13% auf 14%. Der chinesische Zoll arbeite sehr Dokumenten und Nummern orientiert. Schon geringe Abweichungen führten zu erheblichen Verzögerungen. Zollinspektionen würden bei größeren Warenwerten häufiger durchgeführt und können zur Entladung von schon verladenen Waren führen.
v.l.: Stefan Fischer, Cisema GmbH, Amin Moawad, IHK Lahn-Dill, Klaus Weber und Xinmei Kloos-Zhang (beide Isabellenhütte Heusler GmbH & Co.KG)
Stefan Fischer, Cisema GmbH




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