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ASEAN – Größere Chancen für deutsche Unternehmen ab 2015?

Der Verband südostasiatischer Staaten (ASEAN) wurde 1967 gegründet und hat heute zehn Mitgliedstaaten (Brunei, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Singapur, Thailand, Vietnam). Er umfasst einen Wirtschaftsraum mit mehr als 570 Millionen Menschen, die ein Bruttoinlandsprodukt von 1,5 Billionen US-Dollar erwirtschaften.

Nach Meldungen von Germany Trade and Invest (GTaI) wird seit dem 1. Januar 2010 der freie Handel von Waren ohne Erhebung von Zöllen zwischen den fünf Gründungs-mitgliedern der ASEAN sowie Brunei Darussalam (ASEAN-6) umgesetzt. Allen später beigetretenen Mitgliedstaaten wurde bis zum Jahr 2015 eine Frist gewährt, um die Zölle im Intrahandel abzubauen.

ASEAN Bild
Eberhart Ehret, Abteilungsdirektor der Coface Deutschland AG, Sandra Obermeier, Leiterin des AHK-ASEAN Büros in Frankfurt am Main, Robert Malzacher, IHK-Geschäftsführer für den Bereich International, Recht und Steuern. (v.l., Foto: Yilmaz/IHK)

ASEAN strebt bis 2015 eine Wirtschaftsgemeinschaft an mit einem gemeinsamen Markt für Güter, Dienstleistungen, Kapital und Arbeit an. Diese wachsende wirtschaftliche Integration und die Verflechtung mit Wachstumsmärkten zeigen neue Chancen für die deutsche Wirtschaft. Schon jetzt gilt es sich strategisch zu positionieren.

Um die kurz- und langfristigen wirtschaftspolitischen Situation der ASEAN zu beleuchten und die wichtigsten Grundzüge bei der Zahlungssicherung in den ASEAN Ländern zu diskutieren, kamen die Mitglieder des Exportleiterkreises zusammen.

Sandra Obermeier, Leiterin des AHK-ASEAN Büros, Frankfurt am Main zeichnete in Ihrem Vortrag die Potenziale für die deutsche Wirtschaft mit dem Binnenmarkt ab 2015 (PDF-Präsentation) ab. Die Repräsentantin der fünf Auslandshandelskammern Singapur, Indonesien,Vietnam, Malaysia und Thailand gab einen Überblick zu der wirtschaftspolitische Historie der ASEAN-Gemeinschaft, die wirtschaftlichen Beziehungen zu Deutschland und die wichtigsten Wachstumschancen.

Gerade vor dem Hintergrund der Krisen und konjunkturellen Einbrüche ist es für mittelständische Unternehmen das Risiko eines Zahlungsausfalls abzusichern. Eberhart Ehret, Abteilungsdirektor der Coface Deutschland AG, zeigte in seinem Vortrag Risiken und Zahlungssicherung im Exportgeschäft in Asien (PDF-Präsentation) verschiedene Formen von Bürgschaften und Gewährleistungen auf.

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