Kostenfreie Sanierungssprechstunde der IHK Gießen-Friedberg

Was tun, wenn die Bank den „Hahn zudreht“?

(Gießen-Friedberg, den 16.02.2017) – Aus Liquiditätsengpässen können wirtschaftliche Probleme erwachsen, die sich existenzbedrohend auswirken und im Einzelfall bis zur Kündigung der Kredite und Darlehen durch die finanzierende Bank führen können. Die Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg bietet am 15. März 2017 in eine kostenfreie Sanierungssprechstunde für Mitgliedsunternehmen an. Die „Sanierungssprechstunde“ hilft mit einem rund 90-minütigen Erstgespräch, um möglichen Ursachen der Misere zu ermitteln.
Durch unterschiedliche Ursachen kann es gerade auch in der Existenzgründungs- und Existenzfestigungsphase zu wirtschaftlich schwierigen Zeiten kommen, die zu ernsthaften Liquiditätsproblemen führen können. Anders als bei langjährig eingesessenen Firmen werden aufgrund mangelnder Erfahrungen mit den noch jungen Unternehmen bei ausgeschöpftem Kreditrahmen keine weiteren Überziehungen mehr zugelassen. Hierdurch sind oft Probleme, etwa mit Lieferanten, Krankenkassen, der Rentenkasse, sonstigen Sozialversicherungsträgern und dem Finanzamt vorprogrammiert. Auf Basis mitzubringender Unterlagen erfolgen eine umfangreiche Analyse sowie eine Strukturierung der vorhandenen Kredit- und Darlehensverträge. Als Grundlage für eine Restrukturierung der finanziellen Situation wird ein Sanierungskonzept für die Banken erarbeitet. Ziel ist es, eine drohende Insolvenz abzuwenden und die Sicherstellung der selbstständigen Existenz zu gewährleisten.
Die Anzahl der Beratungen ist begrenzt und setzt eine Terminvergabe voraus. Bitte vereinbaren Sie deshalb Ihren Termin telefonisch. Ihre Ansprechpartnerin in der IHK Gießen-Friedberg ist Freya Ruth, Tel.: 06031 / 609-2505.
Pressemeldung Nr. 16, 1.782 Zeichen, 29 Zeilen
Verantwortlich für den Inhalt: Freya Ruth, Tel. 06031 / 609-2505
Pressestelle: Kurt Schmitt, Tel. 06031 / 609-1100