Was wir für Sie tun!

Konkret: Ihre IHK hilft!

Hier finden Sie auf kleinem Raum konkrete Praxisbeispiele, wie wir den Unternehmen helfen können. Haben auch Sie ein Anliegen, bei dem Sie nicht weiter kommen? Sprechen Sie uns an, gerne suchen wir gemeinsam mit Ihnen nach einer Lösung!

Breitbandprobleme

Bodo Piesch, Geschäftsführer der MI360 Grad GmbH in Lich, hatte Breitbandprobleme. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Matthias Leder vermittelte den Kontakt zum ehemaligen Vollversammlungsmitglied Joachim Mattheus, seines Zeichens Telekommunikationsexperte. Er zeigte dem Unternehmen mögliche Alternativen zum Telekomanschluss auf: ein Hybrid-Anschluss, bei dem die Grundlast über Kupferkabel der Telekom geht, die Spitzen jedoch über Funk mit bis zu 100 MBit. Eine weitere Möglichkeit ist, den Kabelanschluss im Hause zu nutzen, der 100 MBit leisten kann. Der Vorschlag des Experten lautete: Den Kabelanschluss zu ordern und den heutigen Telekomanschluss als Backup beizubehalten. Somit konnte der MI360 Grad GmbH schnell und unkompliziert geholfen werden.

Netzwerk IHK/AHK

Ein Mitgliedsunternehmen aus dem Wetteraukreis verkauft seit vielen Jahren seine Produkte weltweit. Als die Einladung zu einer Delegationsreise, unter Begleitung des hessischen Wirtschaftsministeriums, den Geschäftsführer erreicht, nimmt er das erste Mal teil.
Im Rahmen der Reise, die durch die Deutsch-Japanische Auslandshandelskammer vor Ort organisiert wird, erkennt er für sich den konkreten Mehrwert des IHK-AHK Systems. Neben einer Reihe wichtiger Netzwerktreffen in Japan, erhält er im Rahmen einer Geschäftspartnervermittlung viele neue Kunden, die genau seinen Anforderungen entsprechen. Die Firma hat nicht nur ihr Netzwerk erweitern können, sondern auch den Umsatz nach Japan erheblich steigern können. Die Dienstleistungen der Auslandshandelskammern, die an über 130 Standorten in 90 Ländern vertreten sind, wird die Firma in vielen weiteren Ländern auch in Zukunft nutzen.

Förderung einer Messeteilnahme

Ein Kleinunternehmen aus dem Vogelsbergkreis plante erstmalig eine Messeteilnahme. Diese ist immer auch eine finanzielle Herausforderung. Das Unternehmen hatte gehört, dass es im Rahmen der Gründungs- und Mittelstandsförderung des Landes Hessen die Möglichkeit der Förderung einer Messeteilnahme gibt und hierzu eine Beratung bei der IHK bekommen. Die IHK informierte das Unternehmen zu den Förderkriterien, unterstützte bei der Antragstellung und übernahm die Abwicklung des Antragsprozesses bei zuständigen Stelle HTAI (Hessen Trade und Invest). Die Messe war für das Unternehmen sehr wichtig und werbewirksam - nach der Teilnahme stieg das Auftragsvolumen merklich!
Mit dem bewilligten Erstattungsbetrag konnte das Unternehmen einen Teil seiner Messekosten decken!

Maßgeschneiderte Inhouse-Schulung

Ein mittelständisches Unternehmen aus dem Raum Gießen beabsichtigte, mehrere seiner Kollegen gleichzeitig über aktuelle Entwicklungen zum Thema Reisekosten zu schulen. Die Weiterbildungsmaßnahme sollte möglichst in den Räumen des Betriebes erfolgen.
Mit der Bitte um Unterstützung wandte sich die Personalreferentin des Unternehmens an die IHK Gießen-Friedberg. Die IHK stellte zeitnah den Kontakt zu einem Fachreferenten her und stellte die Plattform für Organisation und Betreuung des Seminares zur Verfügung. Mit deutlicher Ersparnis an Aufwand und Zeit, sowie unter Berücksichtigung betrieblich vordergründig relevanter Fragestellungen, konnten somit acht Kollegen zeitgleich vor Ort geschult werden.

IHK-Organisation verhindert Registrierkassenpflicht

Am 29.12.2016 ist das sog. „Kassengesetz“ in Kraft getreten. Dieses sieht weitergehende Verschärfungen beim Einsatz von elektronischen Registrierkassen, wie z. B. den Einbau von Sicherheitsmodulen, eine zwingende Belegausgabepflicht und eine unangekündigte Kassennachschau im Geschäftslokal ab dem Jahr 2020 bzw. 2018 vor.
Lange Zeit war zwischen den Koalitionspartnern der Bundesregierung umstritten, ob zusätzlich eine allgemeine Registrierkassenpflicht in Deutschland eingeführt werden sollte. Nicht zuletzt auf Intervention der IHK-Organisation konnte diese abgewendet werden, so dass es auch in Zukunft für Unternehmen grundsätzlich möglich bleibt, offene Ladenkassen zu verwenden.
Dadurch haben auch Unternehmen im Bezirk der IHK Gießen-Friedberg Geld gespart. 7,3 Millionen Euro an eingesparten Anschaffungskosten für eine Registrierkasse lautet die Schätzung der IHK Gießen-Friedberg für den IHK-Bezirk.

Hilfe für die Daniel Düsentriebs im IHK-Bezirk

Mit gleich zwei Erfindungen im Kopf plus Skizzen in der Hand kam Margot Wrice aus Staufenberg-Daubringen zu unserem Erfindersprechtag nach Gießen. »Ich habe eine Idee, damit angeschnittener Kuchen nicht austrocknet. Und ich habe eine weitere Idee für eine Sonnenblende im Auto, die besser ist als die herkömmlichen Schutzklappen und mit der kein Fahrer mehr geblendet wird«, erzählt die 60-jährige kreative Hausfrau. Wir haben ihr, so sagt sie, »gut, freundlich und hilfsbereit« zugehört. Gebrauchsmuster für ihre beiden Ideen hat sie schon anmelden lassen, allerdings ist sie noch nicht weitergekommen und hat bisher außer ihren Skizzen noch keine Prototypen entwickelt. »Mir fehlt auch noch das nötige Marketingwissen für meine Erfindungen«, sagt Wrice. Sie überlegt nun, bei der IHK Seminare in diesem Bereich zu belegen.

Vermitteln zwischen Interessen

Im Zuge der Brückensanierung der B 429 an der AS Gießen/ Heuchelheim sollte die L 3020 an zwei, noch nicht konkretisierten, Wochenenden im November vollständig gesperrt werden, um das alte Brückenbauwerk abzureißen. Nach Benachrichtigung der ansässigen Unternehmen über die geplanten Sperrwochenenden, meldete sich das Unternehmen ASW WAHL GmbH & Co. KG, ein BMW und Mini-Vertragshändler, bei der IHK Gießen-Friedberg: „Das Unternehmen plane Kunden-Events an Wochenenden im November und möchte sicherstellen, dass diese letztlich nicht auf eines der Sperrwochenenden fallen, um ein Verkehrschaos zu vermeiden.“
Durch Gespräche mit Hessen Mobil konnte die IHK Gießen-Friedberg erreichen, dass das anvisierte Event-Wochenende des Unternehmens im Baustellenablaufplan berücksichtigt wurde, so dass das geplante Event problemlos stattfinden konnte.

Kostenfreie Hilfe bei der Archivierung

Die IHK Gießen-Friedberg ist Mitglied beim Hessischen Wirtschaftsarchiv. Somit besteht für IHK-Mitgliedsunternehmen die Möglichkeit, archivwürdige Unterlagen kostenfrei und sachgerecht beim Hessischen Wirtschaftsarchiv zu archivieren. Bereits 19 Unternehmen nutzen diesen Service und haben über 500 lfd Meter archivierungswürdiger Unterlagen eingelagert. Bei Interesse wenden sie sich bitte vertrauensvoll an Horst Schwarz. Er stellt den Kontakt zum Hessischen Wirtschaftsarchiv her.

Die richtigen Dokumente

Ein Unternehmer musste sehr kurzfristig einen Transport von Waren nach Frankreich durchführen. Da Fahrten ins Ausland für ihn unüblich sind, kannte er die aktuelle Gesetzeslage über die Mitführungspflichten nicht. Daher bat er die IHK Gießen-Friedberg um Mithilfe bei der Zusammenstellung der mitzuführenden Unterlagen.
Mit der Umsetzung des „Macron“-Gesetzes („Loi Macron“) gelten in Frankreich seit 1. Juli 2016 neue Vorschriften für deutsche Transport- und Schifffahrtsunternehmen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – und somit auch Fahrerinnen und Fahrer – auf französischem Staatsgebiet einsetzen. Konkret gelten für deutsche Transportunternehmen bei der Fahrerentsendung nach Frankreich seit 1. Juli 2016 unter anderem folgende Verpflichtungen:
  • Einhaltung des französischen Mindestlohns („SMIC“)
  • Erstellung einer Entsendebescheinigung („Attestation de détachement“),
  • seit 1. Januar 2017 über das Portal SIPSI (siehe unten)Benennung eines Vertreters in Frankreich („Représentant“), der als Ansprechpartner für die französischen Behörden zur Verfügung steht
Die IHK Gießen-Friedberg unterstützte den Unternehmer bei der Zusammenstellung und dem Ausfüllen der Dokumente, so dass er die Waren transportieren konnte, ohne Gefahr zu laufen, bei einer Verkehrskontrolle eine Strafe zu erhalten.

Stellungnahmen

Mit einer Bürgschaft der Bürgschaftsbank Hessen als Sicherheit erhalten Unternehmen, Selbstständige, Gründer und Unternehmensnachfolger leichter und in der Regel auch zinsgünstiger Kredite von Banken und Sparkassen. Hierfür benötigt die Bürgschaftsbank Stellungnahmen einer fachkundigen Stelle.
Die IHK Gießen-Friedberg hat im Jahr 2016 insgesamt 20 solcher Stellungnahmen verfasst. So konnten im vergangenen Jahr Darlehen von 75.000 € bis zu 1.750 T€ (insgesamt 7.884 T€) an heimische Unternehmerinnen und Unternehmer vergeben werden.

Beratungsförderung

Das Programm "Förderung unternehmerischen Know-hows" wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert und Voraussetzung für die Beratungsförderung von Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten, ist ein Gespräch des Antragsstellers mit einem Regionalpartner. Wir sind ein solcher Regionalpartner.
2016 haben wir 25 Jungunternehmen geholfen, einen Beratungszuschuss von 50% zu erhalten, sowie sieben Unternehmen in Schwierigkeiten geholfen, einen Zuschuss von 90% zu erhalten.